ALMO — bestes Almochsenfleisch aus der Steiermark

Dienstag, 16. Januar 2018

ALMO — bestes Almochsenfleisch aus der Steiermark

Hinter dem Markennamen ALMO steht ganz besonderes Rindfleisch. Es ist die Leitmarke des steirischen Almenlandes und trägt zu dessen Erhaltung und Pflege bei. Doch der Reihe nach.

Was ist ALMO?

ALMO ist eine geschützte Marke, unter deren Namen hochwertigstes Rindfleisch produziert wird. Dieses stammt von Ochsen, die den ganzen Sommer über im steirischen Almenland weiden und sich damit an der unvergleichlichen Vielfalt an saftigen Gräsern und würzigen Kräutern, die nur naturbelassene Almen bieten können, stärken.

Entstanden aus den Zugochsen

Früher wurden die Zugochsen, die im Winter harte Arbeit leisteten, im Sommer auf die Alm gebracht, damit sie sich dort erholen und neue Kräfte sammeln konnten. Mit der zunehmenden Motorisierung der Landwirtschaft wurden Zugochsen jedoch immer weniger benötigt. Da in Österreich kein Bedarf nach Ochsenfleisch bestand, mussten die Bauern die Tiere an Firmen verkaufen, die sie schließlich nach Libyen exportierten.

1988 kam es aber zur Markeninitiative. Die Bauern wollten nun hochqualitatives Ochsenfleisch für österreichische Gourmets erzeugen. Dabei sollten vor allem folgende Grundsätze im Mittelpunkt stehen, die auch heute noch gelten:

  • höchstes Qualitätsstreben
  • artgerechte Tierhaltung
  • das Leben im Einklang mit der Natur
  • Ehrlichkeit und Bodenständigkeit

Dank der konsequenten Einhaltung dieser Grundsätze hat sich die Marke hervorragend entwickelt und sich einen Namen gemacht. Aus den ursprünglich 45 Gründungsmitgliedern wurde in den letzten Jahrzehnten eine starke Gemeinschaft aus über 500 ALMO-Bauern.

Die Philosophie

Im Zentrum der Marke stehen bis heute umweltgerechte Landwirtschaft und artgerechte Tierhaltung. Die Ochsen werden jeden Frühling auf die Alm getrieben und verbringen dort praktisch den ganzen Sommer, bevor es im Herbst zum Almabtrieb kommt. So werden nicht nur natürliche Ressourcen geschont, sondern auch die schöne Natur- und Kulturlandschaft des steirischen Almenlandes für künftige Generationen erhalten.

Im Sommer sind die Weidehaltung bzw. Alpung Standard. Die über Jahrhunderte geformten Bergwiesen und Almweiden stellen mittlerweile für die Almochsen den natürlichen Sommerlebensraum dar. Im Winter, wenn die Alm tief verschneit ist und keine Nahrung bietet, wird auf geräumige Laufstallhaltung gesetzt. Gefüttert wird im Winter hauptsächlich mit Futter, das die Bauern selbst während des Sommers produziert haben.

Die Fleischerzeugung

Damit ein Tier ein Almochse werden darf, muss es in Österreich geboren und aufgezogen worden sein. Durch die entsprechende Haltung und Fütterung auf der Alm erreichen die Tiere die Schlachtreife im Alter von 20 bis 36 Monaten. Es handelt sich also um mittel- bis spätreife Rassen, was sich positiv auf die Qualität auswirkt.

Die Fütterung erfolgt dabei mit würzigen Almkräutern und saftigen Almgräsern bzw. mit hochwertigem Heu. Natürlich werden die Rinder ausschließlich mit gentechnikfreien Futtermitteln gefüttert. Auf Sojaschrot wird z. B. gänzlich verzichtet. Die Einhaltung der Richtlinien zur Gentechnikfreiheit wird von unabhängigen Kontrollstellen regelmäßig geprüft. Diese Faktoren zusammen ergeben die unvergleichliche Fleischqualität der Marke ALMO.

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