Wunderbar weihnachtliche Gewürze

Dienstag, 11. Dezember 2018

Wunderbar weihnachtliche Gewürze

Was wäre Weihnachten ohne die typischen Köstlichkeiten – von Lebkuchen über Glühwein bis hin zu köstlichen Keksen – und was wären diese Köstlichkeiten ohne die richtigen Gewürze?

Typische Weihnachtsgewürze finden sich in sehr vielen weihnachtlichen Speisen und alle haben sie eines gemeinsam: mit ihrem verführerischen Duft und unvergleichlichen Geschmack stimmen sie uns aufs Weihnachtsfest ein. Außerdem sind sie sehr gesund.

Schauen wir uns die wichtigsten Weihnachtsgewürze ein wenig genauer an:

Anis gibt es gemahlen oder als ganze Samen. Er wird auch süßer Kümmel genannt und wächst auf einer Staude im Mittelmeerraum. Als Weihnachtsgewürz findet er sich in Lebkuchen, Honigkuchen, Anisplätzchen und Pfeffernüssen. Der Anis sorgt dafür, dass diese Genüsse auch bekömmlicher werden, denn er beruhigt Magen und Darm. Das im Anis enthaltene Anethol beruhigt auch die oberen Atemwege.

Gewürznelken finden sich in der Adventszeit vor allem in Glühwein, Punsch und Lebkuchen. Die getrockneten Blütenknospen stärken den Magen, lindern Blähungen und helfen bei Durchfall. Hat man Zahnschmerzen, kann man statt Schmerztabletten zu schlucken auch auf einer Gewürznelke herumkauen. Das darin enthaltene Eugenol hat eine betäubende Wirkung.

Piment ist eng verwandt mit den Gewürznelken und findet sich in Keksen und Bratäpfeln. Es verleiht aber vielen weiteren Gerichten eine schmackhafte Note, denn der reichhaltige Geschmack des Piments erinnert gleichzeitig an verschiedene andere Gewürze: Muskat, Nelken, Pfeffer und Zimt. Deshalb trägt Piment auch den Namen Viergewürz oder Allgewürz. Die im Piment enthaltenen ätherischen Öle helfen der Verdauung und lindern Blähungen. Außerdem wird Piment eine entspannende Wirkung nachgesagt.

Ingwer findet sich zu Weihnachten in erster Linie in Ingwerstollen oder -keksen. Er enthält viele ätherische Öle, die ihm einen scharfen Geschmack verleihen und wärmend wirken. Ingwer enthält viele entzündungshemmende Stoffe und kann dabei helfen, Schmerzen zu lindern.

Kardamom ist eines der teuersten Gewürze der Welt. Er ist nah verwandt mit dem Ingwer und stammt aus Indien. Die Wurzel hat einen würzig, süßlich-scharfen Geschmack und findet in Lebkuchen Verwendung. Förderlich wirkt sich Kardamom auf die Verdauung aus.

Koriander ist eine Zutat in Lebkuchen und kann Magenkrämpfe lösen bzw. eine überlastete Verdauung unterstützen.

Vanille ist ein weiteres, sehr teures Gewürz, das aber mit seinem süßlichen Aroma stimmungsaufhellend wirkt und so zu mehr Entspannung rund um den Weihnachtsstress beiträgt.

Muskatnuss ist in Pfeffernüssen und Gewürzringen. Sie beruhigt in kleinen Mengen, doch Vorsicht: erwischt man zu viel Muskatnuss, kann es zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Zu guter Letzt darf nicht auf den Zimt vergessen werden. Er ist zur Weihnachtszeit ein absoluter Klassiker: Zimtsterne, Zimtkekse, Glühwein, Punsch und Co. – im Advent geht nichts ohne Zimt. Das Gewürz wird aus der Rinde von immergrünen Zimtbäumen gewonnen. Es gibt zwei Arten: den schärferen Cassia-Zimt und den milderen, selteneren Ceylon-Zimt.